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Le 2ème DG300 pour Yverdon
 

 

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Twin Astir

Segelflugzeug-Unglück in LSGY, Mittwoch 24. Juni '09

Beim Windenstart berührte der rechte Flügel das hohe Gras neben der Graspiste. - Nach einem Sekundenbruchteil war die Situation nicht mehr zu retten: eine schnelle Rotation um die Hochachse, der Segler steigt über den rechten Flügel auf um dann beinahe senkrecht nieder zu stürzen. Der Segler kommt auf dem Rücken zum Stillstand, ungefähr 60 bis 70 Meter vom Startpunkt entfernt.

Der Segler berührt den Boden zuerst mit dem linken Flügel und dann mit der Rumpfspitze, in praktisch senkrechter Lage.

Der Pilot auf dem vorderen Sitz wird schwer verletzt: zwei Brüche sowie einen Riss am Becken. Fünf Monate sollen zur Genesung nötig sein, davon zwei in einem Korsett. - Der Pilot auf dem hinteren Sitz ist praktisch unverletzt, er habe nur Schmerzen an einem Handgelenk.

 

Ein Unfall mit potenziell tödlichen Folgen !

Der Absturz hätte tödlich enden können, sowohl für den Piloten auf dem vorderen Sitz wie für den Fluglehrer auf dem hinteren Sitz! Dass dies nicht der Fall ist, ist dem Zufall zu verdanken, dass der linke Flügel zuerst den Boden gerammt hat und so einen grossen Teil der Energie des Segelflugzeuges absorbieren konnte, so dass die restliche Energie, welche von der Zelle - und vor allem den Piloten ! - zu absorbieren blieb, kleiner war.

 

Auszug aus dem Vorbericht des BFU

Lors de la phase d’accélération d’un départ au treuil en piste 05, l’aile droite du planeur touche le sol. Le planeur pivote sur la droite, se cabre et s’élève brusquement avec un grand angle. Il fait un demi-tour sur son axe de lacet, avant de s’abattre dans le champ proche de la piste gazon et se retrouve sur le dos.

Quelle: BFU

 

Unfallverhütung

Die Preisfrage - das Preisgeld ist ungefähr 100'000 CHF ! - ist zu wissen, ob es sich bei diesem Unfall um 'Schicksal' handelt oder ob dieser Unfall einfach hätte verhindert werden können. - Diese Frage ist momentan offen.

Lessons learned? : später wird es dann um Unfallverhütung gehen: wie kann ein solcher Unfall in Zukunft verhindert werden?

Hätte dieser Unfall einfach verhütet werden können?
Kann man dieses Segelflugzeug reparieren?

Der linke Flügel ist zerstört, der Holmen ist gebrochen. Die Rumpfspitze könnte repariert werden, die nötige Arbeit ist aber eventuell in keinem Zusammenhang mit den Kosten eines neuen und/oder Occasion-Rumpfes.



Klicken Sie auf ein Bild um es zu vergrössern.

Der Segler endet in Rückenlage, nachdem er praktisch senkrecht gegen den Boden gestürzt ist. Grossformat
Rumpspitze, linke Seite Grossformat
Rumpfspitze, rechte Seite Grossformat
Gleiche, linke Seite, von Nahe aufgenommen Grossformat
FLügelkante des linken Flügels, Unterseite: der Flügel ist nach hinten geknickt, der Holmen gebrochen. Grossformat
Der Flügel ist um ~20° nach hinten geknickt, gepfeilt Grossformat
Das Loch im Boden, von der Rumpfspitze. Splitter der Verglasung Grossformat
Das gleiche Loch, vom Raps befreit. Grossformat
Zum Grössenvergleich, ein Schuh der Grösse 44 (27.8 cm Länge) Grossformat
Rinne am Ort, wo das Flügelende als Erstes Teil des Seglers den Boden berührt hat (nur schwerlich zu erkennen). Grossformat