Zusätzliche Informationen bezgl. einer negativen ricardo.ch Bewertung

Im Spätherbst '05 habe ich eine schlechte Erfahrung mit einem Ricardo-Verkäufer gemacht. - Ich nehme gerne auf mich, dass ich eventuell zu naiv bin, dies ändert aber keineswegs die Tatsache, dass der Verkäufer auf irreführende, d.h. betrügerische Weise vorgegangen ist.

Die Waren-Beschreibung des Verkäufers:

Habe diese Harddisk vor 6 Monaten gekauft - als Ersatz in ein Notebook mit einer 10GB-Platte (IBM T21). Die Platte wurde nicht erkannt (zu grosse Kapazität?). Seither habe ich sie nur noch "gelagert" - zur Seite gelegt und fast vergessen. Da ich über den Zustand der Platte nicht mehr als dies sagen kann, bezeichne ich sie hiermit als defekt. Grossformat
Mit diesem Bild wurde die HD auf ricardo.ch dargestellt.

Ich finde, dass dies eine erstaunliche einfallsreiche Beschreibung für den gelieferten Sondermüll ist! - Was geliefert wurde ist unten dargestellt:

Bilder der gelieferten Ware:

Das Siegel wurde zu einem grossen Teil weggerissen. - Dies war auf der ricardo-Illustration (siehe oben) sorgfältig versteckt.
Eine der Kontaktreihen war verbogen (nicht ersichtlich auf diesem Foto).
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Die verwendete Verpackung:
absolut ungenügend für 2.5 HDD! - Auf der Oberseite - Bild - sind sie sehr druck-empfindlich: Druck mit dem kleinen Finger genügt, um die Abdeckung zu verbiegen.
Dabei hatte ich ausdrücklich eine sorfgältige Verpackung verlangt.
Der Verkäufer hatte sie auch versprochen: - "L'emballage d'origine je n'ai plus, mais je peux bien emballer le disque - pas de peur!"
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Detail des z.T. abgerissenen Siegels Grossformat
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6 Stutz Porto verrechnet. - Wem gehört die Frankiermaschine? Grossformat
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Ein Teil des Adressen-Klebers Grossformat

Beinahe ein Jahr später meldet sich der Verkäufer wieder:

Hier ein Auszug aus dem e-Mail:

[...]

 
Und Ihnen möchte ich ans Herz legen, die Seite
http://www.pesenti.info/display/rw/
umgehend zu löschen. Da gehen Sie einen Schritt zu weit:
das geht über in den Tatbestand der üblen Nachrede
und kann ganz schön teuer werden!
 
Ich räume Ihnen eine Frist von 3 (drei) Arbeitstagen ein.
 
Später müssen Sie sich bei meinem Anwalt, bzw.
über den Friedensrichter rechtfertigen.
 
[...]

Ist das nicht Nötigung (StGB Art. 181)?